Wir beginnen mit dem Jubiläumsschützenfest, das vom 31.08.2001 bis zum 04.09.2001 stattfand. Den Auftakt machte ein Festkommers am Freitag zu dem alle noch lebenden Schützenkönige und Königinnen eingeladen wurden. Weiterhin ging eine Einladung an alle ortsansässigen Vereine, sowie alle Vorstände vom Stadtverband der Schützen aus Dormagen und Lüttenglehn. Auch zahlreiche Kommunalpolitiker ließen es sich nicht nehmen an dem Festkommers teilzunehmen.
Unser 1. Vorsitzender Hans – Dieter Longerich führte durchs Programm und stiftete eine neue Präsidentenkette. Diese solle immer dann getragen werden, wenn unsere Majestät die große Königskette trage. Um den Ablauf aufzulockern bekam er Unterstützung vom Musikverein Holzheim und dem Männergesangsverein „Sangeslust Delrath 1905“.
Unser Schirmherr Ulrich Pfister (Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Dormagen) eine besonders interessante Laudatio auf unseren BSV. Auch Bürgermeister Reinhard Hauschild, hielt einen chronologischen Rückblick auf die Geschichte des BSV.
Im Laufe des Abends konnten insgesamt 25 ehemalige Könige und Königinnen begrüßt werden. Der Schützenkönig des Jahres 1957/58 Herbert Rosenberg war sogar aus Traunstein in Bayern angereist war.
Jedes Königspaar erhielt ein Jubiläumsgeschenk.
Alle anwesenden Gäste und Schützen fanden, dass der Abend ein gelungener Auftakt zu unserem Jubiläumsschützenfest war.
Der Schützenfestsamstag gestaltete sich wie alle vorherigen auch.
12:00 Uhr Einböllern des Festes durch die Artillerie und Glockengeläut.
15:00 Uhr Tambourcorps (TC) „Fröhlich voran“ Delrath zieht mit „Freut euch des Lebens“ durch den Ort.
18:00 Uhr Ehrengarde bestehend aus Vorstand, Stab, Ehrenmitglieder und Corpskönigen holt mit dem TC unsere Majestät Jörg I. Ritterbach an seiner Residenz (gegenüber von Haus Delrath) ab und geleitet Ihn ins Festzelt.
20:15 Uhr Abmarsch vom Zelt. Beim Fackelzug wurden 2 Großfackeln mitgeführt, die vom Grenadierzug „Sangeslust“ und dem 6. Jägerzug „Jröne Jonge“ erbaut worden waren.
Ein Transparent mit Abbildungen von Vorsitzenden und Obristen der Vereinsgeschichte wurde mitgeführt. Dieses wurde von Alfred Schönfelder und Hans Busch erstellt.
Nach einem schönen Tanzabend begann der Schützenfestsonntag schon um 08:00 Uhr. Um 09:00 Uhr zog das Regiment in die Kirche ein um dem von unserem heutigen Präses und Schirmherrn Klaus Koltermann erstmalig zelebrierten Schützen – Gottesdienst bei zu wohnen. Nach dem Großen Zapfenstreich am Kriegerdenkmal zog das Regiment zum Festzelt zum musikalischen Frühschoppen.
Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde das St. Hubertus Ehrenkreuz am Bande verliehen. Der stolze erste Schütze, dem diese Ehre zuteilwurde, war unser 1. Vorsitzender Hans–Dieter Longerich.
Beim Frühschoppen wurden zahlreiche Schützen geehrt.
Der Artillerist Lambert Heinrichs und der Grenadier Kaspar Lennartz wurden neue Ehrenmitglieder.
Der weitere Teil der Veranstaltung gehörte den Sappeuren, die anlässlich ihres 75-jähriges Jubiläum ihre Gäste ins Festzelt eingeladen hatten. In einem speziellen Beizelt empfingen Sie Ihre sieben Gastzüge, sowie das TC Zons und die Musikkapelle der freiwilligen Feuerwehr Dormagen. Vom Festzelt aus marschierten sie mit ihren Gästen zum Paradeplatz, um an der Jubiläumsparade teilzunehmen.
Pünktlich um 14:30 Uhr konnte unser Oberst Herbert Stodden und Adjutant Hans -Josef (Ede) Nix unserem Königspaar Meldung machen: „Das Regiment steht zur Frontabnahme bereit.“
Nach der Frontabnahme konnten unser Königspaar und alle Ehrengäste die größte Parade der Delrather Geschichte ansehen.
Ein 1.400 Mann starkes Regiment zog an den Königspaaren und Ehrengästen vorbei. Während der Parade gab es eine kleine Schrecksekunde als ein Pferd ein Hufeisen verlor. Die Situation war aber sofort unter Kontrolle und so konnte die Delrather Bevölkerung im Anschluss an die Parade einen prächtigen Umzug durch den Ort betrachten.
Der Sonntag endete mit dem Königsball.
Nachdem am Montag die Züge den Tag in ihren Wachlokalen verbrachten traf man sich um 16:00 Uhr am Hochschießstand des Vereins zum Pfänder und Königsvogelschießen. Um die Königswürde für das Jahr 2001/02 zu erringen meldeten sich der Sappeur Hauptmann Hubert Freyenberg und Toni Koukola von der Hubertuskompanie „Lahm Söck“.
Bei dem spannenden Wettkampf gelang es Toni Koukola den Vogel von der Stange zu holen.
Vor der Proklamation der neuen Majestäten wurde der Bogenschützenkönig Kevin Loboda und Jungschützenkönig Rene Küpper gekrönt, sowie die Vorgänger Christoph Dohmen und Mathias Kuhn entsprechend entkrönt.
Anschließend proklamierte H. D. Longerich, Dennis Grau zum neuen Edelknabenkönig.
Zum neuen Königspaar wurden Toni und Marlies Koukola proklamiert – in seinem. achten Anlauf um Schützenkönig zu werden. Der Abend klang mit dem Zugkönigsball aus.
Der Dienstag begann mit einem Schützen – und Bürgerfrühschoppen im Festzelt. Beim Frühschoppen wurden noch zahlreiche Ehrungen vorgenommen, von denen wir eine erwähnen möchten.
Jedes Mitglied des Teams zur Erstellung der Chronik bekam den Silbernen Verdienstorden verliehen. Die Externen (passiven) Mitwirkenden bekamen zusätzlich das neue Delrather Ortswappen in Form einer Holzplakette überreicht.
Oben v.l.: Johannes Vossebrecher, Hermann Wloch, Frank Zell, Hubert Freyenberg Mitte v.l.: Gerd Levering; Günter Küpper Unten v.l.: Günter Grief, Burkhard Schleif, Gerd Daverzhofen, Günter Blank
Am Nachmittag war die große Königsparade und der Umzug durch den Ort.
Der Abend stand ganz im Zeichen der Königskrönung.
Edelknabenkönig Julian I. Eschenbruch wurde entkrönt und Dennis I. Grau zum neuen Edelknabenkönig gekrönt.
Nach der Verabschiedung von Jörg I. und Alexandra Ritterbach folgte die Krönungsrede auf das neue Königspaar Toni II. und Marlies Koukola. Kurz nach der Übergabe der königlichen Insignien brandete ein nicht aufhörender Applaus auf.
Es folgte ein ereignisreiches Königsjahr.
Das Königspaar nahm an dem Festakt des 25-jährigen Jubiläums des Stadtverbandes der Schützen Dormagen teil.
Die Jägerkompanie feierte vom 23.03. bis zum 25.03.2002 ihr 75-jähriges Jubiläum, beginnend mit einem bunten Abend im Festzelt am Schützenplatz, samstags mit ihrem obligatorischen Jägerfrühstück. Den Abschluss machte am Sonntag ein Festkommers und ein prächtiger Umzug durch den Ort.
Im Mai feierten wir unser dreitägiges Frühlingsfest beginnend am Freitagabend mit dem Königsehrenabend. Am Samstag wurden der neue Jungschützenkönig, der König der Könige und der Jägerkönig ermittelt.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Regimentsschießens mit anschließender Siegerehrung.
Im Juni 2002 schlossen Fachfirmen die Restaurierung des Kriegerdenkmals ab.
Im Juli wurde der neue Dorfplatz an der Gabrielstraße eingeweiht, dessen Pflege seitdem vom Schützenverein organisiert wird.
Mit dem Oberstehrenabend am 23.08.2002 begann die heiße Phase des Delrather Schützenfestes. Das Schützenfest begann am Freitagabend mit einer Jugenddisco. die nicht mehr so gut besucht war wie in den letzten Jahren.
Pünktlich um 12:00 Uhr, am Schützenfestsamstag, böllerte die Artillerie unser Schützenfest ein, auf das sich unser Königspaar Toni und Marlies Koukola so lange gefreut hatte.
Beim Fackelzug wurden zwei Großfackeln von den Hubertuszügen „Ahl Glatt“ und „Lahm Söck“ mitgeführt.
Nachdem unser Königspaar am Sonntagmorgen von der Residenz abgeholt worden war, ging es zum Gottesdienst. Gemeinsam mit Pfarrer Klaus Koltermann zelebrierte Diakon Peter Platz (Ruhestand) letztmalig die Schützenmesse und sagte „seinen Delrathern“ ade.
Bei der Gedenkfeier am Ehrenmal wurden auch drei neue Bronzetafeln mit Namensauflistung der gefallenen Delrather Bürger eingeweiht (Einen Teil davon spendete Team Chronik 75 Jahre BSV Delrath).
Beim Festkommers im Festzelt wurden wieder die Jubilare geehrt und einige Auszeichnungen verliehen. Das Königspaar Toni II. und Marlies Koukola verteilten Königsorden und ein Geschenk für jeden Schützen.
Am Nachmittag erlebten wir eine prächtige Königsparade und der Tag klang mit dem Königsball aus.
Am Montag traf man sich um 16:00 Uhr zum Pfänder- und Vogelschießen. Nachdem alle Pfänder vom Rumpf getrennt waren kam es zum Aufruf für die Königsbewerber.
Als einziger Schütze ging Peter Heups an die Stange. Nach dem 19. Schuss konnte die Kanone Ida verkünden: „Wir haben einen neuen Schützenkönig“
Vor der Proklamation wurde als Bogenschützenkönig Kevin Loboda verabschiedet und sein Nachfolger Thomas I. Zettl gekrönt.
Als Jungschützenkönig wurde Rene Küpper verabschiedet und Mario I. Nix gekrönt.
Nun wurden die neuen Majestäten proklamiert: zum neuen Edelknabenkönig Fabian Temp und zum neuen Schützenkönigspaar Peter Heups und Ursula Rades. Nach dem offiziellen Teil feierten wir den Zugkönigsball.
Den Dienstagmorgen verbrachten wir beim Senioren– und Schützenfrühschoppens. Am Nachmittag fanden die große Königsparade und der Umzug durch den Ort statt. Der Abend stand ganz im Zeichen der Königskrönung.
Edelknabenkönig Dennis I. Grau wurde entkrönt und Fabian I. Temp zum neuen Edelknabenkönig gekrönt. Hiernach kam die Verabschiedung von Toni II. und Marlies Koukola. Zum Abschied bekam das scheidende Königspaar noch einen langanhaltenden Applaus.
Hierauf folgte die Krönungsrede auf das neue Königspaar Peter III. Heups und Ursula Rades. Nach Übergabe der königlichen Insignien brandete ein nicht aufhörender Applaus auf.
Oberst Herbert Stodden nahm sich ab November zunächst eine Auszeit und erklärte Anfang 2003 seinen Rücktritt und mit ihm sein Adjutant Hans - Josef (Ede) Nix. Der 2. Vorsitzende Günter Küpper erklärte ebenfalls seinen Rücktritt.
Der Bogenschützenbetreuer Achim Wyrwich wurde in den Vorstand berufen.
Der bisherige Edelknabenbetreuer Josef Saosirnyj wurde aus dem Amt entlassen.
Toni Koukola wurde im April zum neuen Edelknabenbetreuer ernannt.
Nach ersten erfolgreichen Festen hinter der Gaststätte „Haus Delrath“ entschied die Hubertuskompanie die Tradition des Maibaumstellens auf den neuen Dorfplatz in den Mittelpunkt des Dorfes zu verlegen. So wurde in Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlern des „Team Dorfplatz“, sowie der Stadt Dormagen, eine neue Halterung für den Maibaum erstellt. Seitdem kann die Hubertuskompanie Delrath im Mittelpunkt Delraths auf dem Dorfplatz jedes Jahr eine Maifeier veranstalten.
Grenadiermajor Wolfgang Behrend übernahm kommissarisch die Regimentsführung und führte mit Günter Grief das Regimentsschießens beim Frühlingsfest durch.
Das Frühlingsfest begann mit dem Königsehrenabend zu Ehren von S.M. Peter III. Heups und I.M. Ursula Rades. Am Samstag wurde der neue Jungschützenkönig, der Wanderpokalsieger der ehemaligen Könige und der Jägerkönig ermittelt. Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Regimentsschießens mit anschließender Siegerehrung.
Im ersten Halbjahr wurde eine Fragebogenaktion durchgeführt: „Was kann man machen um wieder mehr Königsbewerber zu bekommen?“
Die Auswertung wurde auf einer Generalversammlung von Johannes Vossebrecher vorgestellt. Anschließend wurde eine Königskasse (5,00 € pro Schütze) eingerichtet und angeregt die Residenz zukünftig immer am Johanneshaus zu errichten.
Bei der Generalversammlung am 20. Juni 2003 wurde Manfred Blank zum neuen Oberst gewählt, sein Kontrahenten Horst Freund hatte das Nachsehen.
Peter Hansen wurde zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt.
Beim Oberstehrenabend wurde Arne Gottschlich zum neuen Oberstadjutant ernannt. Er war mit gerade mal 22 Jahren der jüngste Oberstadjutant unserer Vereinsgeschichte.
Unser Schützenfest begann wieder am Freitagabend mit einer Disco, die aber wegen der schlechten Resonanz auf den Prüfstand gestellt wurde. Nach dem pünktlichen Einböllern unserer Kirmes am Samstag um 12:00 Uhr startete um 20:00 Uhr pünktlich der Fackelzug, bei dem 3 Großfackeln mitgeführt wurden. Die Erbauer der Motivwagen waren die Zugmitglieder vom „Grenadierzug Sangeslust“, vom Hubertuszug „Ahl Glatt“ und dem Hubertuszug „Lahm Söck“.
Oberst Manfred Blank und sein Adjutant führten am Sonntagmorgen gleich eine Neuerung ein: Feierlicher Einmarsch in die Kirche.
Nach dem großen Zapfenstreich am Ehrenmal ging es zum musikalischen Frühschoppen mit Jubilar Ehrungen ins Festzelt.
An diesem Morgen wurde Grenadiermajor Wolfgang Behrend, für seine bereits 18-jährige Vorstandsarbeit, mit dem St. Hubertus Ehrenkreuz ausgezeichnet
Oberst Manfred Blank und Adjutant Arne Gottschlich bestanden ihre Feuertaufe bei der Parade und dem Umzug hoch zu Ross.
Nach dem Königsball am Sonntagabend, trafen sich am nächsten Tag die Züge erst in ihren Stammlokalen bevor es um 16:00 Uhr zum Pfänder- und Vogelschießen ging. In diesem Jahr hatten wir zwei Königsbewerber. Dies waren der Sappeur - Hauptmann Hubert Freyenberg und der Hubertusschütze Willi Kessel. Als Sieger ging Willi Kessel hervor.
Vor der Proklamation wurde Thomas I. Zettl als Bogenschützenkönig verabschiedet, gekrönt wurde Dennis Grau.
Als Jungschützenkönig wurde Mario I. Nix verabschiedet und Dominik I. Engels gekrönt.
Nun wurden die neuen Majestäten proklamiert:
zum neuen Edelknabenkönig Sebastian Brendel und zum neuen Schützenkönigspaar Willi und Maria Kessel.
Nach dem offiziellen Teil feierten wir den Zugkönigsball.
Am Dienstagmorgen fand ein Senioren- und Schützenfrühschoppen statt.
Am Nachmittag waren die große Königsparade und Umzug durch den Ort. Der Abend stand ganz im Zeichen der Königskrönung.
Edelknabenkönig Fabian I. Temp wurde entkrönt. Zum neuen Edelknabenkönig wurde Sebastian I. Brendel gekrönt.
Hiernach kam die Verabschiedung von Peter III. Heups und Ursula Rades.
Zum Abschied bekam das scheidende Königspaar noch einen langanhaltenden Applaus.
Dann folgte die Krönungsrede auf das Königspaar Willi V. und Maria Kessel. Nach Übergabe der königlichen Insignien brandete ein nicht aufhörender Applaus auf.
Bei der Jahresabschlussversammlung am 24.10.2003 standen unter anderem Neuwahlen und eine Änderung des Frühlingsfestes auf dem Programm. Nach dem die Schriftführer Günter Grief und Dirk Grieß ihren Rücktritt erklärt hatten setzte sich der Vorstand nun wie folgt zusammen:
Nachdem der Posten des 1. Schriftführers nicht besetzt worden war erklärte sich Günter Grief bereit den Posten kommissarisch weiter zu führen.
Außerdem wurde beschlossen das Frühlingsfest in einer abgespeckten Version weiterhin durchzuführen.
Am 15. November 2003 waren die Schützen an der offiziellen Einweihung der Bahnunterführung aktiv beteiligt. Gemäß dem Motto „Die Schranken sind gefallen“ trafen sich die Delrather und die Nievenheimer Schützen in der Unterführung zu einem herzlichen Willkommen.